Klimawandel – Zukunftsforum SHL https://www.zukunftsforumshl.at Vereinswebsite Thu, 06 Feb 2020 15:39:17 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://www.zukunftsforumshl.at/wp-content/uploads/2019/08/cropped-flavicon-32x32.gif Klimawandel – Zukunftsforum SHL https://www.zukunftsforumshl.at 32 32 Erfreuliche Treibhausgasbilanz 2018 https://www.zukunftsforumshl.at/2020/02/06/erfreuliche-treibhausgasbilanz-2018/ Thu, 06 Feb 2020 15:35:37 +0000 https://www.zukunftsforumshl.at/?p=666

Themennews

Themennews

Erfreuliche Treibhausgasbilanz 2018

6. Februar 2020, Redaktion

Positive Bilanz: Während die Emissionen aus der Verkehrsindustrie um 0,7 % stiegen, verzeichnete der Gebäudesektor eine Emissionsreduktion um 8,3 %.

Die Treibhausgasbilanz 2018 für Österreich ist um rund 3,7 % im Vergleich zum Jahr 2017 gesunken. Damit liegen die Treibhausgas-Emissionen bei 79 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent, jedoch zeigt die Statistik Aufholbedarf in einigen Bereichen auf. Eine Task-Force von Klima- und Finanzministerium soll Maßnahmen erarbeiten.

Das Umweltbundesamt führt die positive Entwicklung der Treibhausgasbilanz besonders auf zwei Bereiche zurück. Zum einen wurde in der Stahlindustrie weniger auf fossile Energieträger zurückgegriffen, da es zu einem Wartungsstillstand eines Hochofens der VOEST kam. Zum anderen gab es einen geringeren Heizenergieeinsatz aufgrund der hohen Temperaturen im Jahr 2018.

Während die Emissionen aus der Verkehrsindustrie um 0,7 % stiegen, verzeichnete der Gebäudesektor eine Emissionsreduktion um 8,3 %. Die signifikante CO2-Reduktion ist auf den Rückgang der Heizgradtage im Gebäudebereich zurückzuführen. Durch die Reduktion von der Verwendung von Heizöl (10 %) und Erdgas (7 %), wurden insgesamt 0,7 Mio. Tonnen eingespart. Aufgrund der Hintergründe ist allerdings keine Trendwende in Sicht, da für 2019 wieder ein leichter Anstieg des Heizöls- und Gasverbrauchs erwartet wird und die Wartung des Hochofens nur ein vorübergehender Zustand war.

Um das EU-Ziel für Österreich bis 2030 zu erreichen und 36 % gegenüber dem Ausstoß von 2005 einzusparen, weist auch die neue Regierung auf wichtige Maßnahmen in den verschiedenen Sektoren hin. Die Ziele sollen u.a. durch den Ausbau des öffentlichen Verkehrs, die Sicherstellung von Strom aus rein erneuerbaren Energiequellen und eine Ökologisierung des Steuersystems erreicht werden. Zusätzlich dazu sollen alle neuen Gesetze einem Klimacheck unterzogen werden. Dazu wird in den nächsten Monaten eine Task-Force unter der Leitung von BM Gewessler und BM Blümel eingesetzt, welche Umsetzungsmöglichkeiten untersucht. 

Weiterführende Links:

Treibhausgasbilanz 2018

Artikel im Standard

Verein Zukunftsforum Sanitär-Heizung-Lüftung
c/o Bundesinnung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker
Schaumburgergasse 20/4
1040 Wien
Email: info@meineheizung.at

Initiatoren von

]]>
David gegen Goliath am Weltwirtschaftsforum – Green Economy im Fokus https://www.zukunftsforumshl.at/2020/02/06/david-gegen-goliath-am-weltwirtschaftsforum-green-economy-im-fokus/ Thu, 06 Feb 2020 15:27:28 +0000 https://www.zukunftsforumshl.at/?p=660

Themennews

Themennews

David gegen Goliath am Weltwirtschaftsforum – Green Economy im Fokus

6. Februar 2020, Redaktion

Im Schweizer Ski-Resort Davos trifft sich die globale Elite.

Beim diesjährigen Weltwirtschaftsforum in Davos war der Kampf gegen den Klimawandel ein zentrales Thema. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft diskutierten in der Schweiz unter dem heurigen Motto „Stakeholder für eine solidarische und nachhaltige Welt.“ Zwei Reports widmen sich dem Potenzial für Arbeitsplätze.

Neben dem vielversprechenden Motto zeigt auch die Organisation, dass das Thema Nachhaltigkeit eine große Rolle spielt. So kommt das Wasser aus Glasflaschen, zu Verfügung gestellte Transportmittel waren hybrid oder elektrisch. Allerdings dominieren dennoch unterschiedliche Ansichten zum Klima und den Bewältigungsstrategien.

Neben diesen Maßnahmen wird die Relevanz des Klimawandels und die daraus resultierenden Möglichkeiten für die Wirtschaft im Rahmen des Weltwirtschaftsforums hervorgehoben. Begleitend zum Forum erschienen der Global Risk Report und ein Report zum Potenzial von zukünftigen Arbeitsplätzen. Im Folgenden kurz die Eckpunkte zu den beiden Reports, deren Relevanz im Rahmen von zukünftigen Bewältigungsstrategien eine wichtige Rolle spielen können:

Global Risk Report

  • Fünf der größten globalen Risiken haben einen Umweltbezug
    • Extreme Wettersituationen beschädigen Eigentum
    • Regierungen und Unternehmen verfehlen wichtige Klimaziele
    • Menschgemachte Umweltzerstörungen und Disaster (Bsp. Radioaktive Verstrahlung, Öl-Verpestung)
    • Abbau der Biodiversität und Zusammenbruch der Ökosysteme
    • Naturkatastrophen (Bsp. Erdbeben, Vulkanausbrüche etc.)

Jobs of Tomorrow Report

  • Technische Fähigkeiten und Fachkräfte stehen im Fokus der zukünftigen Arbeitsplätze.
  • Menschliche Fähigkeiten und ein Netzwerk bleiben ein wichtiger Faktor.
  • Die Unausgeglichenheit zwischen Geschlechtern bleibt auch bei den zukünftigen Arbeitsplätzen bestehen.

Weiterführende Links:

Global Risk Report

Jobs of Tomorrow Report Artikel: Jobs of Tomorrow: Mapping Opportunity in the New Economy

Verein Zukunftsforum Sanitär-Heizung-Lüftung
c/o Bundesinnung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker
Schaumburgergasse 20/4
1040 Wien
Email: info@meineheizung.at

Initiatoren von

]]>
Das Jahr des Green New Deals https://www.zukunftsforumshl.at/2020/02/06/das-jahr-des-green-new-deals/ Thu, 06 Feb 2020 15:17:06 +0000 https://www.zukunftsforumshl.at/?p=656

Themennews

Themennews

Das Jahr des Green New Deals

6. Februar 2020, Redaktion

Im Dezember hat die EU-Kommission ihre Pläne für einen „Green New Deal“ vorgestellt.

Nach der Vorstellung des Green New Deals im Dezember 2019 blicken nun alle Augen gespannt auf die Umsetzung des ambitionierten Plans der EU-Kommission. Der Frühling 2020 leitet eine erste heiße Phase des Green New Deals ein, an dem die Arbeit der Kommission und ihres Klimaschwerpunkts genau verfolgt wird. Das behandelte Programm basiert auf sechs übergreifenden Zielen.  

Als zentrales Element des Deals für das erste Quartal gilt das Europäische Klimarecht zur Verankerung des Ziels der Klimaneutralität bis 2050 sowie der Schaffung des Fonds für einen gerechten Übergang. Ergänzt wird dieses Vorhaben durch einen Investitionsplan für den europäischen Grünen Deal, welcher Investitionen von 100 Milliarden Euro pro Jahr bis 2030 vorsieht. Mit Blick auf die diesjährige Klimakonferenz COP26 will die Kommission zudem einen Klimazielplan für 2030 (Q3/2020) entwickeln. 

Ein zweites großes Vorhaben der Kommission im ersten Quartal ist die Vorstellung der EU-Biodiversitätsstrategie für 2030, gemeinsam mit der Verabschiedung des 8. Umweltaktions­programm. Außerdem soll in der ersten Jahreshälfte ein neuer Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft vorgestellt werden. Im zweiten Quartal ist die Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ angedacht, um Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft voranzubringen, wobei bis dato keine Reform der Agrarpolitik angedacht ist.

Im dritten Quartal plant die Kommission die Veröffentlichung einer Strategie für nachhaltige und intelligente Mobilität, sowie einer Initiative für nachhaltige Kraftstoffe in der Luft- und Schifffahrt. 

Um die Dekarbonisierung der Energie voranzutreiben, plant die Kommission im dritten Quartal zusätzlich eine Renovierungswelle und eine Strategie zur intelligenten Sektorenintegration im zweiten Quartal.

Verein Zukunftsforum Sanitär-Heizung-Lüftung
c/o Bundesinnung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker
Schaumburgergasse 20/4
1040 Wien
Email: info@meineheizung.at

Initiatoren von

]]>
European Green Deal beschlossen https://www.zukunftsforumshl.at/2020/01/08/european-green-deal-beschlossen/ Wed, 08 Jan 2020 09:12:30 +0000 https://www.zukunftsforumshl.at/?p=621

Themennews

Themennews

European Green Deal beschlossen

8. Jänner 2020, Redaktion

Ein „klimaneutrales“ Europa: Die EU will bis 2050 Netto-Null-Treibhausgasemissionen erreichen, und dieses Ziel in einem „Klimagesetz“ verankern. 

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen stellte am 11. Dezember den europäischen grünen Deal vor. Dieser wurde unter einigen Vorbehalten vom Europäischen Rat beschlossen und soll den Weg zur Klimaneutralität bis 2050 ebnen. Auch eine Verschärfung der Klimaziele 2030 ist dabei vorgesehen.

Der Europäische Green Deal umfasst zahlreiche Maßnahmen. Zu den wichtigsten Punkten des europäischen grünen Deals gehören:

  • Ein „klimaneutrales“ Europa: Die EU will bis 2050 Netto-Null-Treibhausgasemissionen erreichen, und dieses Ziel in einem „Klimagesetz“ verankern. Dieses soll im März 2020 vorgelegt werden. Die Treibhausgasemissionen sollen bis 2030 um 50 bis 55 Prozent (statt der bisherigen 40 Prozent) reduziert werden. Die Kommission plant, alle EU-Rechtsvorschriften zu überprüfen, um sie an die neuen Klimaziele anzupassen – beginnend mit den Richtlinien über erneuerbare Energien und Energieeffizienz, aber auch die Vorschriften zum Emissionshandel und die Verordnung über die Lastenverteilung. Die entsprechenden Vorschläge sollen bis März 2021 im Rahmen eines Pakets vorgelegt werden. Außerdem wird 2020 ein Plan zur „intelligenten Sektorintegration“ vorgestellt, der die Bereiche Strom, Gas und Wärme näher zusammenführt.
  • Gebäude und Renovierung: Dieses Thema soll eines der Vorzeigeprogramme des Green Deal Zentrales Ziel ist es, die Sanierungsrate von Gebäuden „mindestens zu verdoppeln oder gar zu verdreifachen“. Tatsächlich liegt die Rate EU-weit aktuell bei lediglich einem Prozent. Wie die genauere operative Umsetzung aussehen wird, ist noch nicht kommuniziert.
  • Kreislaufwirtschaft: Im März 2020 wird auch ein neuer Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft als Teil einer umfassenderen Industriestrategie der EU vorgelegt. Dazu gehöre eine nachhaltige Produktionspolitik.
  • Finanzen: Damit „niemand im Stich gelassen“ wird, will die Kommission – wie bereits angekündigt – einen Mechanismus für eine gerechte Energiewende einrichten. Damit würden Regionen unterstützt, die aktuell am meisten von fossilen Brennstoffen und der Kohleförderung abhängig sind. Rund 100 Milliarden Euro sollen dafür mobilisiert werden. Diese hundert Milliarden Euro sollen über drei Säulen generiert werden: Ein Fonds für die gerechte Energiewende, der finanzielle Ressourcen aus dem Budget für die EU-Regionalentwicklung erhält; das „InvestEU“-Programm, gespeist mit Geldern der Europäischen Investitionsbank; weitere EIB-Mittel aus dem Eigenkapital der Bank.

Der Europäische Green Deal wurde gegen Ende der 25. UN-Klimakonferenz in Madrid vorgestellt und als Signal für eine ambitionierte Klima- und Energiepolitik Europas interpretiert. Diese war jedoch insgesamt ein Misserfolg. Insbesondere die USA, Brasilien, Saudi-Arabien und Australien, das derzeit eine beispiellose Hitzewelle sowie zerstörerische Waldbrände erlebt, blockierten viele Fortschritte. Die progressiven Staaten wie z.B. die EU oder Costa Rica waren zugleich nicht bereit, schlechte Kompromisse mit kontraproduktiver Wirkung zu beschließen. So musste etwa der Artikel 6 zum Einsatz von Marktmechanismen wieder verschoben werden.

Weiterführende Informationen

Verein Zukunftsforum Sanitär-Heizung-Lüftung
c/o Bundesinnung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker
Schaumburgergasse 20/4
1040 Wien
Email: info@meineheizung.at

Initiatoren von

]]>
Heiße Klimapolitikzeit https://www.zukunftsforumshl.at/2019/11/05/heise-klimapolitikzeit/ Tue, 05 Nov 2019 12:46:44 +0000 https://www.zukunftsforumshl.at/?p=593

Themennews

Themennews

Heiße Klimapolitikzeit

5. Oktober 2019, Redaktion

Madrid wird nun Klimagipfel-Gastgeber, nachdem Chile die Austragung der Konferenz abgesagt hatte.

Klimaschutz und Energie bleiben zentrale Themen. Die kommenden Wochen bieten zahlreiche Anlässe. Klimaklage, Klimastreik, die nach Madrid verlegte UN-Klimakonferenz (COP 25) sowie der Word Energy Outlook werden Gelegenheit sein, neben den Regierungsverhandlungen das Thema oben auf der Agenda halten.

Zum Schutz des Klimas erhöhen Umweltorganisationen den Druck auf die Bundesregierung. Weil die Treibhausgasemissionen steigen, bereitet man rechtliche Schritte gegen die zuständigen Ministerien vor. Bis Jahresende werden Klagen gesammelt. Anlass ist, dass Österreich laut Klimaschutzbericht 2017 die EU-Höchstwerte an Treibhausgasemissionen um rund 2,1 Millionen Tonnen überschritten hat. Das Klimaschutz- sowie Finanzausgleichsgesetz sieht vor, dass nach Bekanntwerden der Übertretungen binnen sechs Monaten Sofortmaßnahmen kommen müssen. Geschehen ist das nicht. Greenpeace und das Ökobüro werden nun auf dem Rechtsweg die Behebung der Versäumnisse einklagen. Laut der Umwelt-NGO sieht das Klimaschutzgesetz bei der Überschreitung von gesetzlichen Höchstwerten vor, dass eine Evaluierung von Maßnahmen vorgenommen werden muss und binnen sechs Monaten Verhandlungen über zusätzliche Maßnahmen zu führen sind. Und diese seien seit Jänner 2019 bekannt.

Weiterführende Informationen:

Kurier: „Kaum Klimaschutz: NGOs klagen Staat Österreich“

Verein Zukunftsforum Sanitär-Heizung-Lüftung
c/o Bundesinnung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker
Schaumburgergasse 20/4
1040 Wien
Email: info@meineheizung.at

Initiatoren von

]]>
BMNT legt neuen Klimaplan vor https://www.zukunftsforumshl.at/2019/11/05/bmnt-legt-neuen-klimaplan-vor/ Tue, 05 Nov 2019 12:32:15 +0000 https://www.zukunftsforumshl.at/?p=582

Themennews

Themennews

BMNT legt neuen Klimaplan vor

5. Oktober 2019, Redaktion

Nationaler Energie- und Klimaplan in der Zielgeraden. (c) William Tadros

Am 4. November veröffentlichte die Bundesregierung einen neuen Entwurf für den Nationalen Energie- und Klimaplan zur öffentlichen Konsultation. Wie schon der erste Entwurf stößt auch die neue Version auf Kritik. Experten meinen, dass damit die Klimaziele für 2030 nicht erreicht werden können.

Bis Ende des Jahres muss Österreich der EU einen detaillierten Plan übermitteln, wie es vorhat, seine Treibhausgasemissionen bis 2030 um 36 Prozent gegenüber 2005 zu senken. Der NEKP befindet sich seit 4. November in Begutachtung, die öffentliche Beteiligung läuft bis 2. Dezember, danach soll ein Ministerratsbeschluss folgen. Im Bereich Sanierung sind die genannten Ziele und Maßnahmen weitgehend bekannt. Im Entwurf ist enthalten, dass Bund und Länder gemeinsam eine Definition für den Begriff „thermische Sanierungsrate“ erarbeiten und auf Grundlage dieser Definition für den Zeitraum 2020 bis 2030 eine Verdoppelung der Sanierungsrate angestrebt wird. Dabei können umfassende Sanierungen auch in Teilschritten im Rahmen mehrjähriger Sanierungskonzepte erfolgen. Da derzeit ein Rückgang der Sanierungstätigkeiten zu verzeichnen ist, sind dazu massive weitere Anstrengungen und ein abgestimmter Maßnahmenmix erforderlich, konstatiert der Entwurf.

Bei den Maßnahmen sollen zielgerichtete Förderungen für die Sanierung von Gebäuden in Form von Investitionszuschüssen, geförderten Finanzierungsmodellen und steuerlichen Maßnahmen geprüft und implementiert werden. Durch den richtigen Maßnahmen-Mix soll ein effizientes und verwaltungsökonomisches System sichergestellt werden. Insbesondere sollen auch Teilsanierungsschritte gefördert werden, allerdings nur dann, wenn ein thermisch-energetisches Gesamtsanierungskonzept vorliegt. Diskutiert werden sollen weiters ordnungsrechtliche Anforderungen wie z.B. sozialverträgliche Sanierungsauflagen und Preissignale. Barrieren im Wohnrecht (insb. Wohnungseigentumsgesetz, Mietrechtsgesetz), durch die Sanierungsmaßnahmen derzeit behindert werden, sind zu beseitigen.

Während das Ministerium argumentiert, mit dem Plan könnten die Klimaziele erreicht werden, sehen das Experten wie der Umweltökonom Karl Steininger und NGOs wie GLOBAL 2000, Greenpeace oder der Dachverband Erneuerbare Energie anders. Hinzu gekommen seien lediglich primär jene Maßnahmen, die im Steuerreformgesetz 2020 vorgesehen sind – etwa die Ökologisierung der Normverbrauchsabgabe. Auch auf das Feedback der EU-Kommission sei im neuen Entwurf nicht ausreichend eingegangen worden. Der Forderung der Kommission, die Vorgehensweise zur Beseitigung kontraproduktiver Subventionen zu nennen, sei die Regierung beispielsweise nicht unmittelbar nachgekommen. Der Plan sei sogar noch „ungenauer“ geworden und „noch schwieriger zu quantifizieren“, meinte Karl Steininger im Standard. Zwar ist erstmals die Rede von einer möglichen CO2-Bepreisung in Form einer Ausweitung des EU-Emissionshandels – das wurde allerdings nur als Option genannt.

Laut Sektionschef Jürgen Schneider im Ö1-Morgenjournal (4. November) sei der Konkretisierungsgrad im NEKP-Entwurf dem Umstand geschuldet, dass es in der Verantwortung der nächsten Regierung liegen würde, entsprechende Weichen zu stellen und nicht bei der aktuellen Übergangsregierung. Erst die nächste gewählte Regierung könne die „tiefgreifenden Entscheidungen“ treffen, welche Maßnahmen Österreich tatsächlich gegen den Klimawandel umsetzen wolle.

Weiterführende Informationen:

BMNT: Nationaler Energie- und Klimaplan in der Zielgeraden
Artikel Standard: “ Wissenschafter zu neuem Klimaplan: Damit werden EU-Ziele nicht zu erreichen sein“

Verein Zukunftsforum Sanitär-Heizung-Lüftung
c/o Bundesinnung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker
Schaumburgergasse 20/4
1040 Wien
Email: info@meineheizung.at

Initiatoren von

]]>
Österreichs Parlament für Klimanotstand https://www.zukunftsforumshl.at/2019/10/03/osterreichs-parlament-fur-klimanotstand/ Thu, 03 Oct 2019 11:37:12 +0000 https://www.zukunftsforumshl.at/?p=571

Themennews

Themennews

Österreichs Parlament für Klimanotstand

3. Oktober 2019, Redaktion

Sowohl in New York als auch in Moskau gibt es Fortschritte beim Klimaschutz: Kurz vor Beginn des UNO-Klimagipfels in der US-Metropole verpflichteten sich 66 Länder, bis zum Jahr 2050 die CO2-Neutralität zu erreichen. 

Der Nationalrat beschloss einen Entschließungsantrag zur Klimanotstand, der Nachbesserungen zum Nationalen Klima- und Energieplan fordert und der Eindämmung der Klimakrise höchste Priorität zuschreibt. Nicht nur im österreichischen Parlament, auch international tut sich viel.

In einem gemeinsamen Entschließungsantrag fordern ÖVP, SPÖ, NEOS und Liste JETZT in der letzten Sitzung vor der Nationalratswahl von der Bundesregierung, internationalen Beispielen folgend den Klimanotstand  („Climate Emergency“) auszurufen. Damit soll der Eindämmung der Klima- und Umweltkrise höchste Priorität zuerkannt werden. Die Bundesregierung wird aufgefordert, im Rahmen der Nachbesserungen zum Nationalen Klima- und Energieplan Maßnahmen vorzubereiten, die den Ausstoß von Treibhausgasen ohne Einsatz risikoreicher Kompensationstechnologien und ohne Ankauf von Emissions-Zertifikaten verringern. Ziel muss die im Pariser Klimaschutzabkommen vereinbarte Klimaneutralität sein, wird im Antrag betont; der Antrag fand schließlich die Zustimmung aller Fraktionen mit Ausnahme der FPÖ, die ihrerseits vor „Klimahysterie“ warnte. Der Antrag beinhaltet einige weitere Punkte, so müssten sämtliche rechtlichen Schritte, die künftig unternommen werden, müssen nun dahingehend geprüft werden, ob und wie sie sich auf das Klima auswirken.

Zudem beschloss der Nationalrat einen gemeinsamen Antrag, durch den die Wartelisten für die Förderung von Windkraftwerken und Kleinwasserkraftwerken vollständig abgebaut und darüber hinaus die Investitionsförderungen für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher für weitere drei Jahre verlängert und kräftig angehoben werden. Konkret sieht diese Novelle des Ökostromgesetzes nun für den Zeitraum von 2020 bis 2022 jährlich zusätzlich jeweils 36 Millionen Euro für die Errichtung und den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen vor. Bei Windkraft sollen alle bereits genehmigten Anlagen bis 2020 fertiggestellt werden.

Beschlossen wurde auch ein Ölkesseleinbauverbotsgesetz. Das Bundesgesetz (über die Unzulässigkeit der Aufstellung und des Einbaus von Heizkesseln von Zentralheizungsanlagen für flüssige fossile oder für feste fossile Brennstoffe in Neubauten) stellt eine Änderung mit Verfassungsbestimmung dar, da sich der Bund die diesbezüglichen Kompetenzen nimmt. Das Gesetz tritt mit 1.1.2020 in Kraft.

Die Beschlüsse wurden in der Woche gefällt, als auch in New York der Climate Action Summit von UN-Generalsekretär Antonio Guterres stattfand. Österreich war durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen vertreten. Dabei bekannten sich 66 Staaten – darunter auch Österreich – zum Ziel, bis 2050 Klimaneutralität erreichen zu wollen. Im Vorfeld hatte auch die neue EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen den Klimaschutz zu einem der wichtigsten Themen ihrer Amtszeit erklärt. Ihr Arbeitsauftrag an Frans Timmermans, der als Erster Executive Vice President federführend für das Thema Klimaschutz zuständig sein wird, ist eindringlich formuliert: „Der Schutz unseres Planeten und unserer gemeinsamen Umwelt ist die entscheidende Aufgabe unserer Generation. Diejenigen, die zuerst und am schnellsten handeln, werden diejenigen sein, die die Chancen des ökologischen Wandels nutzen.“ Ein entsprechender „European Green Deal“ solle die EU bis 2050 klimaneutral machen und zum Markenzeichen Europas werden. Frans Timmermans bekommt in seiner neuen Rolle eine Doppelfunktion: Er bestimmt zusammen mit von der Leyen über die strategische Ausrichtung und leitet die Gruppe der Kommissare der klimaverwandten Ressorts, wie beispielsweise Landwirtschaft, Verkehr, Energie oder Kohäsion. Darüber hinaus ist er für das Klimaschutz-Portfolio verantwortlich und damit auch für internationale Klimaschutz-Verträge. Wie genau der Green Deal aussehen soll, wird die EU-Kommission in den ersten 100 Tagen ihrer Amtszeit ausarbeiten.

Weiterführende Informationen:

Antrag (pdf)
Artikel im Handelsblatt
Artikel auf orf.at
Presseaussendung „Ökostrom-Förderung: Fünf-Parteien-Einigung passiert den Nationalrat“ ​
Presseaussendung „Nationalrat spricht sich für Klimanotstand aus“

Verein Zukunftsforum Sanitär-Heizung-Lüftung
c/o Bundesinnung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker
Schaumburgergasse 20/4
1040 Wien
Email: info@meineheizung.at

Initiatoren von

]]>
Deutsches Klimaschutzprogramm 2030 https://www.zukunftsforumshl.at/2019/10/03/deutsches-klimaschutzprogramm-2030/ Thu, 03 Oct 2019 11:26:35 +0000 https://www.zukunftsforumshl.at/?p=564

Themennews

Themennews

Deutsches Klimaschutzprogramm 2030

3. Oktober 2019, Redaktion

Auch im Energiesektor sollen die CO2-Emissionen weiter sinken: Der Ausbau der erneuerbaren Energien trägt dazu bei.

Im Zuge des deutschen Klimaschutzpaktes sind auch Maßnahmen für den Gebäudebereich angekündigt worden. Neben der Ausweitung des Emissionshandels sind die steuerliche Abschreibung für Gebäudesanierungen und eine Erhöhung der Förderquote Ölheizungstausch zu Gunsten klimafreundliche Heizsysteme geplant.

Das lang erwartete Klimapaket der deutschen Regierungsfraktionen beinhaltet einige Maßnahmenvorschläge, die neben dem Verkehr und dem Stromsektor auch den Gebäudebereich adressieren. Im Fokus der öffentlichen Diskussion steht die Einführung eines CO2-Preises, wobei dieser als Ausweitung des bestehenden Emissionshandels auf den Verkehrs- und Gebäudebereich umgesetzt werden soll. So wie es im Rahmen des europäischen Emissionshandels bereits für die Energiewirtschaft und die energieintensive Industrie gilt, wird CO2 nun auch in den Bereichen Verkehr und Gebäude bepreist. Das nationale Emissionshandelssystem soll 2021 starten, dabei ist der Preis pro Tonne CO2 vorab festgelegt. Zertifikate werden an die Unternehmen, die Heiz- und Kraftstoffe in Verkehr bringen, verkauft. Die Kosten für die Zertifikate trägt dann der Brenn- und Kraftstoffhandel: Wenn Unternehmen Heizöl, Flüssiggas, Erdgas, Kohle, Benzin oder Diesel verkaufen, benötigen sie für jede damit verbrauchte Tonne CO2 ein Zertifikat als Verschmutzungsrecht. Der Festpreis startet mit 10 Euro pro Tonne und steigt bis zum Jahr 2025 auf einen Festpreis von 35 Euro pro Tonne CO2. Ab 2026 bildet sich der Preis am Markt, solange er sich zwischen einem festgelegten Mindest- und Höchstpreis bewegt. Die Gesamtmenge an Zertifikaten, die deutschlandweit ausgegeben wird, entspricht dann den Erfordernissen der deutschen und europäischen Klimaziele.

Aber auch Fördermaßnahmen und Anreize sind vorgesehen. Dazu gehört etwa die Möglichkeit, energetische Gebäudesanierungen steuerlich abzuschreiben. Energetische Sanierungsmaßnahmen wie der Heizungstausch, der Einbau neuer Fenster, die Dämmung von Dächern und Außenwänden sollen ab 2020 steuerlich gefördert werden. Wer seine Immobilie selbst nutzt, kann 20 Prozent der Kosten verteilt auf drei Jahre von der Steuerschuld abziehen. Die Fördersätze der bestehenden KfW-Förderprogramme werden um 10 Prozent erhöht. Gefördert werden auch Einzelmaßnahmen, während die Förderprogramme der staatlichen Förderbank KfW auf Komplettsanierungen abzielen. Steuerförderung und KfW-Förderung gleichzeitig ist ausgeschlossen. Um die Austauschrate von Ölheizungen auf klimafreundliche Anlagen oder direkt auf erneuerbare Wärme u zu erhöhen, wird es eine „Austauschprämie“ mit einer 40-prozentigen Förderung geben. Ab 2026 soll in Gebäuden, in denen eine klimafreundlichere Wärmeerzeugung möglich ist, der Einbau von Ölheizungen nicht mehr erlaubt sein.

Die energetischen Standards werden bis 2023 nicht erhöht. Immerhin: Neue Ölheizungen sollen ab 2026 nicht mehr eingebaut werden dürfen. Als Übergangslösung sind Hybridheizungen möglich, die sowohl mit Gas als auch mit erneuerbaren Energien betrieben werden.

Weiterführende Informationen: 

Klimaschutzprogramm 2030​

​Artikel in der Zeit

Verein Zukunftsforum Sanitär-Heizung-Lüftung
c/o Bundesinnung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker
Schaumburgergasse 20/4
1040 Wien
Email: info@meineheizung.at

Initiatoren von

]]>
Prozess zur Klima-Langzeitstrategie https://www.zukunftsforumshl.at/2019/09/03/prozess-zur-klima-langzeitstrategie/ Tue, 03 Sep 2019 18:00:31 +0000 https://www.zukunftsforumshl.at/?p=534

Themennews

Themennews

Prozess zur Klima-Langzeitstrategie

03. September 2019, Redaktion

Das BMNT startete einen Prozess zur Langzeit-Klimaschutz-Strategie 2050. Quelle: Pixabay

Mitte Juli startete das BMNT einen Prozess zur Langfrist-Klimaschutz-Strategie 2050. Nach einer Auftaktveranstaltung dient eine Online-Konsultation bis Mitte September der Einschätzung von Zielen und Maßnahmen. 

Die Europäische Union hat die Ambition, bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen. Auch Österreich hat sich im Rat der Europäischen Union für dieses Ziel ausgesprochen. Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) erarbeitet dazu im Laufe dieses Jahres eine langfristige Klimastrategie 2050 für Österreich. Im Rahmen einer Online-Konsultation wird nun um Einschätzung mehrerer bei der Auftaktveranstaltung genannten Ziele gebeten, etwa „Wie relevant ist dieses Ziel im Hinblick auf das übergeordnete Ziel einer Klimaneutralität im Jahr 2050?“ und „Wie leicht ist dieses Ziel Ihrer Einschätzung nach für Österreich erreichbar?“. Zudem werden die Finanzierbarkeit und Akzeptanz von Maßnahmen abgefragt.

Österreich folgt damit der Ambition der EU-Kommission, Klimaneutralität zu verankern. Generell sind im September einige Bekenntnisse zu ambitionierterem Klimaschutz zu erwarten. Der von UN-Generalsekretär Antonio Guterres einberufene Klimagipfel in New York (Climate Action Summit) am 23. und 24. September verfolgt das Ziel, das Ambitionsniveau der Staatengemeinschaft zur Klimapolitik zu erhöhen, und auch klare Ansagen aus dem privaten und öffentlichen Sektor zu stimulieren. Knapp davor wird erwartet, dass die in Deutschland intensiv geführte Debatte zu einer CO2-Steuer eine Richtungsentscheidung bringt.

Weiterführende Informationen:

cloud.foresight-cockpit.de

Verein Zukunftsforum Sanitär-Heizung-Lüftung
c/o Bundesinnung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker
Schaumburgergasse 20/4
1040 Wien
Email: info@meineheizung.at

Initiatoren von

]]>
Wien: Aus für Öl und Gas im Neubau https://www.zukunftsforumshl.at/2019/08/07/wien-aus-fur-ol-und-gas-im-neubau/ Wed, 07 Aug 2019 13:19:29 +0000 https://www.zukunftsforumshl.at/?p=410

Themennews

Themennews

Wien: Aus für Öl und Gas im Neubau

7. August 2019, Redaktion

Wien schafft Klimaschutz-Gebiete. Neu errichtete Gebäude müssen dort mit erneuerbarer Energie oder Fernwärme ausgestattet werden.

Die Bundeshauptstadt schafft Klimaschutz-Zonen. Neu errichtete Gebäude müssen dort mit erneuerbarer Energie oder Fernwärme ausgestattet werden.

Heizung, Kühlung und Warmwasseraufbereitung von neu errichteten Gebäuden müssen in diesen Klimaschutzgebieten entweder über erneuerbare Energie wie Erdwärme, Solarenergie, Biomasse oder über Fernwärme erfolgen. Betroffen sind alle Neubauten in diesen Gebieten: Geförderter ebenso wie frei finanzierter Wohnbau, Büros, Geschäftslokale, aber auch öffentliche Gebäude wie Schulen oder Kindergärten. 8 von 10 Neubauten in Wien befinden sich bis Mitte 2020 in einem Klimaschutzgebiet. Begonnen wird mit den Bezirken 2, 3, 7 und 16. Danach folgen in mehreren Etappen die weiteren Bezirke. Bis Mitte 2020 sollen dann im gesamten Wiener Stadtgebiet zahlreiche Klimaschutz-Gebiete bestehen.

Mit den Klimaschutzgebieten will Wien klimafreundliche Energieversorgungssysteme zum Standard machen. Möglich wurde die Festlegung von Klimaschutzgebieten durch die Verordnung von Energieraumplänen in der Wiener Bauordnung. Die Verordnungen sind bereits in Vorbereitung und werden bezirksweise erlassen. Dadurch wird per Verordnung im Zuge der Energieraumplanung die Wahl des Heizungs- und Warmwasserbereitungssystems von Neubauten beeinflusst. Bestandsgebäude sind davon nicht berührt. In Zukunft darf zur Beheizung und Warmwasserbereitung eines Neubaus, der innerhalb eines Klimaschutz-Gebietes errichtet wird, nur mehr eines der sogenannten „hocheffizienten, alternativen Systeme“ gemäß Wiener Bauordnung (§ 118 Abs. 3) zum Einsatz kommen. Das sind im Wesentlichen:

  • Anschluss an ein Fern- beziehungsweise Nahwärmenetz, wenn die Energie ganz oder teilweise (mindestens 80 %) aus erneuerbaren Quellen oder aus hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen stammt,
  • Dezentrale Energieversorgungssysteme auf Basis erneuerbarer Energiequellen (Wärmepumpen, Biomasseheizungen, Solarenergie usw.), sofern dabei das Immissionsschutzgesetz Luft (IG-L) berücksichtigt wird,
  • Nutzung von Abwärme,
  • Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, die Strom produzieren und die dabei entstehende Abwärme in ein Wärmenetz speisen.

Die Grundstücke in einem Klimaschutzgebiet können grundsätzlich an die Fernwärme angeschlossen werden. Zudem muss mindestens ein weiteres Heizsystem auf Basis erneuerbarer Energien oder Abwärme realisierbar sein, um Wahlfreiheit sicherzustellen.

Weiterführende Informationen:

Klimaschutz-Gebiete: Aus für fossile Energien im Neubau

Verein Zukunftsforum Sanitär-Heizung-Lüftung
c/o Bundesinnung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker
Schaumburgergasse 20/4
1040 Wien
Email: info@meineheizung.at

Initiatoren von

]]>